Über mich

Über mich

Der aktuellste Zeitungsartikel ist der, der HNA vom 04.04.2018:

 

https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/rotenburger-peter-seifert-gibt-kleine-tricks-weiter-9747536.html

 

 

Am 09.02. erschien bereits:

 

https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/rotenburg-fulda-ort305317/erst-spitzenlaeufer-dann-koma-patient-rotenburger-kaempft-sich-ins-leben-zurueck-9598530.html

 

Es gibt auch einen umfassenderen der Mainpost vom 13.03.2017:

 

https://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Koma-Marathonlauf-Schaedelbruch;art765,9527963

 

 

Vor dem Unfall am 15.03.2011 stellte ich am 05.03.2011 einen neuen deutschen Rekord über 50 km auf. Dazu gab vorher noch einen Zeitungsartikel der Mitteldeutschen Zeitung:

 

https://www.mz-web.de/saalekreis/sport/fitness-check-ein-profi-wird-getestet-7795076

Wer macht das hier?

 

Ihr könnt euch ja jederzeit melden, aber ihr sollt natürlich auch wissen mit wem ihr sprecht. Ich fange mal beim hier und jetzt an, weil das ist letztlich immer das entscheidende. Mich haben seit dem Unfall die zwei Zitate der Startseite begleitet, aber sagen kann ich viel. Es gibt viele Zeitungsartikel, welche ihr nachlesen könnt. Ich war mal Leistungssportler, es gibt also sehr, sehr viele Artikel und hier sind nur die Wichtigsten. Es gibt auch einen Wikipedia Eintrag (Link), einen Fernsehbeitrag des MDR (Link) und auch ein kleines YouTube-Video (Link), welches ich selber im Januar 2011 gemacht habe.

 

 

 

 

Der Zustand des Schädel-Hirn-Trauma ist eigentlich wichtig in der Presse, weil es meist auf den ersten Blick unsichtbar (wie bei mir) ist, aber schnell deutlich wird und dann bei „Nicht-wissenden“ für Verwirrung sorgt. Das stell ich immer fest, wenn Leute aufgrund meine Sprechstörung erstmal irritiert sind. Es ist nun mal genetisch, dass man seinen Gegenüber sehr schnell einschätzen will (in der Steinzeit war es sogar überlebensnotwendig). Noch irritierter sind die dann, wenn ihre eigene Vorhersage einer schweren kognitiven Störung nicht stimmt.

 

Vor langer Zeit erlebte ich einen Vortrag eines Hirnforschers. Er schilderte, dass „umzulernen“ deutlich schwieriger ist als „neu zu lernen“ und machte das mit einem Vergleich zu Spuren im Schnee deutlich. Er berichtete, dass man sich vorstellen möge, dass ein jeder bestimmte Verhaltensweisen gewohnt ist, wie etwas läuft/funktioniert und dass man von seinem Ursprung (später „Punkt A“) mit einer bestimmten Art des eigenen Verhaltens (später „Punkt B“) zu seinem Ziel kommt (später „Punkt C“). Skizziert man das, so wird eine Art Dreieck daraus. Die Spitze sei Punkt A und auf der Grundlinie des Dreiecks sei links Punkt B und rechts Punkt C. Um von Punkt A zu Punkt C zu gelangen ging man bis jetzt immer über Punkt B. An der Stelle kommt auch der Brückenschlag zu den Spuren im Schnee. Der Weg von Punkt A zu Punkt C hat sich etabliert und verdichtet. Es ist nach dem Hirnforschung einfacher einen „neuen“ Weg direkt von Punkt A zu Punkt C zu nehmen, wenn „der Schnee nach frisch ist“ statt um zu lernen, dass „der Umweg“ nicht sein muss oder im Fall eines SHT nicht mehr geht. Für mich ist das die richtige Reaktion auf die sehr oft angesprochene GEDULD.